Das frühe Aufstehen waren wir nicht mehr gewohnt. Wir hätten mit Ingrid und Bernd locker ein bisschen Party machen können, jetzt sind wir froh dass wir es nicht getan haben. Um neun Uhr mussten wir schon am Neonboneyard sein. Denn wir hatten Karten für die erste Führung. Das frühe Aufstehen nahmen wir in Anbetracht der klirrenden Hitze in Kauf. Am Parkplatz angekommen, stellten wir fest, dass wir über eine halbe Stunde zu früh waren. Also drehten wir kurz noch eine Runde um uns was zum Essen zu besorgen. Das Frühstück gab's dann wieder auf dem Parkplatz. Der Neonboneyard heißt jetzt eigentlich Neon Museum und beherbergt die ausrangierten Neonreklamen des alten und neuen Las Vegas'. Den Eingang bildet eine architektonische Leistung, nämlich die Eingangs- Fassade des früheren La Concha Hotels. Sie wurde entworfen von Paul Williams, der unter anderem auch das Theme Buildung am LAX Airport entworfen hat. Für die 60er war dieser Stil etwas ganz neuartiges. Da Las Vegas eine Wegwerfstadt, auch in Sachen Architektur ist, wollten die Gründer des Neon Museums wenigstens die besten Schmuckstücke behalten. Man darf die Fläche nicht allein betreten. Wir waren eine Gruppe von 10 Leuten, eine Frau die die Führung machte, und hinter uns immer ein strenger Officer, der aufpasste, dass die Gruppe zusammenblieb. Mal von der Hitze abgesehen war das was sie uns über das alte Las Vegas erzählte, und wie die Stadt aufgebaut wurde der absolute Hammer. Sie wusste für jedes Ausstellungsstück eine Geschichte. Am witzigsten, aber auch meist schockierenden fand ich den Atom Tourismus zu dieser Zeit. Leute fuhren tatsachlich nach Las Vegas, um sich von Weitem die Atomtests der Armee anzusehen. Ich möchte nicht wissen, wie viel Strahlen diese Menschen abbekommen haben. Ein Beispiel dafür, wie leichtsinnig früher mit Nuklearwaffen, bzw. Kernenergie umgegangen wurde. Als Zeichen dieser Zeit gilt auch das große Neonschild des Stardust Hotels, dieses stellt nämlich einen riesigen Atompilz dar. Wer einmal in Las Vegas ist, und Interesse am alten Las Vegas hat, der ist hier genau richtig. Für alle Fans des Bills Gamblin' Hall: Das große Schild und der Pavillon der vorm Eingang hin, wird auch bald im Neon Museum zu bestaunen sein. Nach einem kurzen Abstecher im Flamingo beschlossen wir nach dem etwas mageren Frühstück im M Resort Mittagessen zu gehen. Vielen Dank nochmal an Bille für den super Tipp. Am meisten war ich von den Desserts begeistert. Danach schlenderten wir noch ein bisschen in der Stadt herum. Ich kann es nicht erklären was wir taten, aber in Las Vegas gibt es ja immer irgendwas zu gucken. Dann war es auch schon Abend und wir fuhren ins Luxor zu Criss Angel. Ich hatte noch nie einen Magier gesehen, aber ich war sehr beeindruckt von seiner Show. Sie dauerte über eine Stunde, aber mir kam sie vielleicht wie eine halbe Stunde vor. Bei 0-8-15 Magiern errate ich die Tricks zumeist recht schnell, aber bei Criss saßen Anett und ich des Öfteren mit offenem Mund da und fragten uns, wie er diesen Trick denn jetzt gemacht hat. Ansonsten ist der Criss ein recht sympathischer Kerl, und ich hätte natürlich auch Geld dafür bezahlt. Wir wollten 2009 schon in seine Show, aber die Tickets waren uns zu teuer. Jetzt kamen uns die kostenlosen Karten von MyVegas richtig zu Gute. Den Abend ließen wir noch im Paris ausklingen.
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Tag 19: Neon Boneyard - Vegas
Tag 19: Neon Boneyard - Vegas
Datum: 12.06.2013 Gefahrene Meilen: ca 18 Flamingo Las Vegas Hotel & Casino 3555 S Las Vegas Blvd, Las Vegas, NV, Vereinigte Staaten ‎ +1 702-733-3111 ‎ · flamingolasvegas.com The Neon Museum 770 Las Vegas Blvd N, Las Vegas, NV, Vereinigte Staaten ‎ +1 702-229-5366 ‎ · neonmuseum.org CRISS ANGEL Believe | Las Vegas Show | Cirque Du Soleil  3900, Las Vegas Boulevard South, Las Vegas, NV, Vereinigte Staaten ‎ +1 702-730-5930 ‎ · cirquedusoleil.com The M Resort Spa Casino 12300 S Las Vegas Blvd Henderson, NV 89044 Vereinigte Staaten http://www.themresort.com/
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Essen
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